notwendige Erwiderung auf einen Leserbrief

Untauglicher Versuch, den Täter zum Opfer zu machen

„Warum gibt es nichtöffentliche Sitzungen?“, fragt der Autor des Leserbriefes vom 28. Dezember 2019.

Die Antwort liefert die Bayerische Gemeindeordnung in Artikel 52 (2): „Die Sitzungen sind öffentlich, soweit nicht Rücksichten auf das Wohl der Allgemeinheit oder auf berechtigte Ansprüche einzelner entgegenstehen.“


Es ist ganz und gar kein „berechtigter Anspruch eines einzelnen“ Gemeinderates, in Anwesenheit von etwa 30 Sitzungsteilnehmern den Bürgermeister zu diffamieren und – zur Rechenschaft gezogen - mit dem Aufschrei „nichtöffentlich!“ den Spieß umzudrehen und zu wehklagen, er sei hier der Angegriffene.
 

Auch der Leserbrief-Schreiber macht diesen unsäglichen Versuch. Niemand spricht ihm das Recht ab, Manliks Kritik an Probsts verbaler Entgleisung als „dem Wahlkampf geschuldet“ abzutun. Das mag man so sehen oder auch nicht.

Es rechtfertigt jedoch nicht, wenn er seine Empörung – wie glaubwürdig auch immer sie sein mag - zum Vorwand nimmt, unsachlich den zu verunglimpfen, der nichts anderes getan hat als eine Äußerung als das zu bezeichnen, was sie ist: Unannehmbar. Und zudem (nicht zum ersten Mal!) mit den Worten „Zu spät für eine Entschuldigung ist es nie“ die Hand auszustrecken.