Unser Programm für die kommenden 6 Jahre

Gemeinsam mit dem Bürgermeister Rolf Beuting wollen wir

 

1. Wohnraum für alle Alters- und Einkommensgruppen schaffen

indem wir

  • den Bau weiterer Sozialwohnungen, genossenschaftlicher und kommunaler Wohnungen vorantreiben,
  • gemeindeeigene Grundstücke zum Zweck des Wohnraumbaus nur über eine Erbbauregelung vergeben,
  • neues Bauland nur ausweisen, wenn der Grundstückbesitzer einen Teil davon gemäß dem Kooperativen Baulandmodell kostengünstig zum Bau bezahlbarer Wohnungen zur Verfügung stellt,
  • uns für Mehrgenerationenprojekte oder andere Formen des gemeinschaftlichen Wohnens (wie z.B. ein Wohnheim für junge Erwachsene und Auszubildende), für Einheimischen-Projekte und Baugruppeninitiativen einsetzen,
  • hier lebenden und arbeitenden Menschen bei der Wohnraumvergabe Vorrang einräumen und die Einrichtung von Zweitwohnungen eingrenzen,
  • flächensparend bauen, u. a. durch Verdichtung bereits bestehender Gebäude.
     

2. Murnau zu einem nachhaltigen und zukunftsorientierten Wirtschaftsstandort machen,

indem wir

  • das erfolgreiche Konzept des Innovationsquartiers fortsetzen, um neue Betriebe aus der Kreativbranche anzusiedeln,
  • die Versorgung der Bevölkerung mit Glasfaser-Anschlüssen entschieden fortführen,
  • die Arbeit der Gemeindeverwaltung vollständig digitalisieren, aber auch die persönliche Ansprechbarkeit und Betreuung weiterhin sicherstellen,
  • den Einzelhandel im Ortszentrum in Zusammenarbeit mit dem Gewerbe stärken,
  • den sanften Tourismus sowie den Seminar- und Tagungstourismus fördern.

 

3. Murnau CO2-neutral und umweltfreundlich machen,

indem wir

  • eine Null-Emissions-Strategie entwickeln, die alle Bereiche des kommunalen Lebens umfasst,
  • Energie-Verbrauch und Schadstoff-Ausstoß reduzieren sowie Upcycling-Projekte fördern,
  • eine Klimaschutz-Steuerung einrichten und ein Energie- und Umweltkataster aufbauen;
  • im einzelnen
  • das bestehende Energiekonzept unter Beteiligung der Bürger aktualisieren und mit konkreten Zeitzielen umsetzen,

 

 

Pressemitteilung zur Verabschiedung des Programms


 

  • das Fernwärmenetz im Zentrum ausbauen,
  • das Straßenbeleuchtungssystem mit sparsamen LED-Lampen ausstatten,
  • das Netz der Ladestationen für Elektrofahrzeuge ausbauen,
  • die Bürger auch künftig durch eine kommunale Energie- und Umweltberatung unterstützen,
  • einen Solarpark errichten,
  • die gemeindeeigenen Gebäude weiter energetisch sanieren.

 

4. ein verkehrsberuhigtes und fußgängerfreundliches Ortszentrum schaffen,

indem wir

  • das Radwegekonzept unter Beteiligung der Bürger aktualisieren und mit konkreten Zeitzielen umsetzen,
  • uns weiter intensiv für einen 30-Minuten-Takt der Werdenfels-Bahn einsetzen,
  • den innerörtlichen Autoverkehr durch einen bedarfsorientierten ÖPNV und durch intelligente (digitale) Parkleitsysteme verringern,
  • Untermarkt, Postgasse und Bahnhofstraße verkehrsberuhigt und optisch ansprechend an den Obermarkt anbinden,
  • auf dem alten Volksfestplatz ein den zeitgemäßen Anforderungen genügendes Feuerwehrhaus und eine Rettungswache (BRK) bauen sowie
  • durch eine Tiefgarage an diesem Standort Parkplätze schaffen, von denen aus das Zentrum fußläufig und barrierefrei gut erreichbar ist,
  • den Horvath-Platz unter Beteiligung der Bürger ausgestalten.

 

5. ein familienfreundliches und kulturelles Angebot für alle Murnauer schaffen,

indem wir

  • für Grundschüler flexible und bedarfsgerechte Ganztagsbetreuung schaffen,
  • uns für einen zeitgemäßen Pausenhof sowie zusätzliche Mittel für Ganztagsbetreuung an der Mittelschule einsetzen,
  • am Längenfeldweg eine integrative Kindertagesstätte (Kita) bauen,
  • die Gemeindebücherei modernisieren und mehr Dienstleistungen für die Nutzer anbieten,
  • das Schlossmuseum als Aushängeschild Murnaus stärken,
  • Musik und Theater als wichtige kulturelle Träger unterstützen,
  • örtliche Vereine in der Breite fördern,
  • für gute Integration von Flüchtlingen sorgen,
  • das Partnerschaftsprogramm mit Ghana fortführen und um die Partnerschaft mit einer europäischen Gemeinde ergänzen.